Kleidung richtig aufbewahren – Aufbewahrungsboxen, Stoffschränke und Vakuumbeutel im Vergleich

Dekorativ aufbewahren

Unter der Lupe – Aufbewahrungsboxen

Aufbewahrungsboxen sind eine gute Alternative zum Kleiderschrank und eine genauso gute Ergänzung für den Kleiderschrank. Denn in so eine Box können je nach Größe viele einzelne Kleidungsstücke trocken, staub- und schmutzgeschützt verstaut werden. Ob transparente, blickdichte, farbige oder Aufbewahrungs- und Ordnungsboxen mit Muster, (stapelbare) Kisten aus Holz, Stoff, Kunststoff, Papier, Karton oder Pappe, mit oder ohne Deckel oder einfach nur Umzugskartons, ist meist reine Geschmackssache. Durchsichtige Aufbewahrungsboxen haben den Vorteil, dass der Inhalt durchscheint. Wenn auch im Lagerraum eine einheitliche Optik gewünscht ist, sind transparente Plastikboxen aber eher ungeeignet. Um dennoch ohne langes Suchen die richtige Aufbewahrungsbox zu finden, sollten die Boxen mit Haftetiketten* oder aufgeklebten und mit Papier* oder Karteikarten bestückten Prospekthüllen* oder Dokumententaschen* beschriftet werden. Die Beschriftung sollte so genau wie möglich sein, ohne zu sehr ins Detail zu gehen, also Anzahl der Kleidungsstücke und um welche Art Kleidung es sich handelt, eventuell sind auch Kleidergröße, Anlass und Farbe zu notieren. Die Kleidergröße ist vor allem bei Baby- und Kinderkleidung wichtig. Um sich beim Einlagern Arbeit zu sparen, sollten für Pullis, T-Shirts, Hosen und Co. jeweils separate Kleideraufbewahrungsboxen reserviert werden.

Tipp: Um beim Lagern harte Falten zu vermeiden, sollte so wenig wie möglich zusammengelegt werden. Am besten mehrere gleiche Kleidungsstücke mit Seidenpapier dazwischen übereinanderlegen und dann falten. Denn Seidenpapier verhindert, dass sich durch langes Liegen Knitter, Falten und Knicke bilden, sich Feuchtigkeit staut und lässt die Luft zwischen der Kleidung besser zirkulieren.

Unter der Lupe – Aufbewahrungslösungen aus Stoff

Gerade, wenn es darum geht, Kleidung unter Betten oder an schwer zugänglichen Bereichen in und auf Kleiderschränken unterzubringen, haben sich textile Aufbewahrungen mit und ohne transparentem Sichtfenster bewährt. Ein rundum verlaufender Reißverschluss verschließt diese Kleidersäcke, Unterbettkommoden, Kleiderboxen und Aufbewahrungstaschen, sodass darin die Textilien vor Staub und Schmutz geschützt sind, gleichzeitig aber ein Luftaustausch gegeben ist. Insbesondere Bettwaren*, Bettwäsche, Decken, aber auch Oberbekleidung sind so ordentlich und optimal aufbewahrt. Bei Nichtgebrauch können die textilen Aufbewahrungsmöglichkeiten platzsparend zusammengelegt werden.

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Kleidersäcke und Kleiderhüllen sind besonders vielseitig. Denn hier sind die hängende Kleidung, fertige Outfits, hochwertige Garderobe und alles aus feinen Stoffen auch auf Reisen und im heimischen Kleiderschrank gut aufgehoben, da Kleiderschutzhüllen so groß und mit breiter Schulterpartie ausgestattet sind, dass, je nach gewählter Länge, vom Oberhemd bis zum Abendkleid alles darin ausreichend Platz hat. Der lange Reißverschluss ermöglicht zudem ein bequemes Bestücken und Entnehmen der Kleiderbügel, deren Haken einfach durch die obere mittige Öffnung geführt und anschließend wie gewohnt an der Kleiderstange aufgehängt werden.

Faltbare, textile Kleiderschränke sind eine preiswerte Möglichkeit, im Abstellraum, Keller oder auf dem Dachboden Kleidung zu lagern. Schließlich ist ein Kleiderschrank immer noch der beste Aufbewahrungsort für Kleidung. Auch bei Stoffkleiderschränken ist die Auswahl riesig und punkten einige Modelle mit einem tollen Design, sodass man Textilkleiderschränke problemlos als Kleiderschranklösung im Gästezimmer oder in der Studentenwohnung nutzen kann. Ausgestattet mit einer Kleiderstange und oftmals mit Ablagefächern und anderen Verstaumöglichkeiten sind Faltkleiderschränke stabile Stauraumwunder. Dank des Stoffbezuges ist die Kleidung auch gut belüftet. Allerdings muss hier großer Wert auf den vorbeugenden Mottenschutz gelegt werden.

 

Tipp: Alternativ kann eine Kleiderbox aus Pappe als Kleiderschrank genutzt werden.

Unter der Lupe – Vakuum-Aufbewahrungssysteme

Vakuum-Aufbewahrungen sind wahre Raumsparlösungen. Gerade voluminöse Kleidung und Heimtextilien nehmen auch im Lagerraum viel Platz weg. Vakuum-Aufbewahrungsbeutel, -Aufbewahrungstaschen und -Aufbewahrungsboxen verringern nicht nur das Lagervolumen um bis zu 75 Prozent, sondern schützen auch vor Schmutz, Feuchtigkeit, Stockflecken, Schimmel, üblen Gerüchen und Schädlingen. Selbst im Keller sind Kleidung und Textilien so optimal verstaut. Aber Vorsicht, Vakuumbeutel und -taschen dürfen niemals geknickt werden, da diese leicht einreißen und so das Vakuum verlieren.

Vakuumverpackungen sind meistens transparent, wodurch der Inhalt sichtbar bleibt, verfügen über ein Ventil und sind an einer Seite mit einem Zippverschluss versehen. Vakuumboxen, -taschen und -beutel sollten in der Größe gewählt werden, die in oder auf den Schrank beziehungsweise das Regal, unter das Bett und so weiter und zur einzulagernden Kleidermenge passen. Für hängende Kleidung gibt es außerdem spezielle Vakuumbeutel mit Kleiderhaken zum Hängen.

Die einzelnen zusammengelegten Kleidungsstücke werden eng in Vakuumtasche oder Vakuumbeutel gelegt und der Zippverschluss zugedrückt. Mit einem handelsüblichen Bodenstaubsauger* wird nun die Luft durch das Ventil aus der Vakuumverpackung herausgesaugt. Dabei wird die Verpackung immer kompakter und steifer. Ist die gesamte Luft abgesaugt, wird das Ventil verschlossen. Vakuumtaschen, -beutel und -boxen eignen sich aber nicht für alle Stoffe, da Kleidung und Textilien durch das Vakuumieren mitunter stark knittern, was vor allem feinen und empfindlichen Stoffen, wie Seide, schadet. Darüber hinaus dürfen Bettwaren, wie Bettdecken, mit Daunen- und/oder Federfüllung nicht vakuumiert werden, da Daunen und Federn durch das Vakuum brechen und so an Wärmeleistung einbüßen können.

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  1. Problemzone Kleiderschrank – aufräumen für mehr Übersicht
  2. Den Kleiderschrank aufräumen Schritt für Schritt
  3. Jetzt steht der Kleiderschrank im Mittelpunkt
  4. Startbereit für die Kleider-Ordnung im Kleiderschrank?
  5. Kleidung nach der 4-Korb-Methode aussortieren
  6. Tipps & Tricks für die 4-Korb-Methode
  7. Jetzt kommt Ordnung in den Kleiderschrank
  8. Kleidung richtig einlagern – Keller oder Dachboden?
  9. Kleidung auf das Einlagern vorbereiten – Mottenbefall, Stockflecken, Schimmel und üble Gerüche vorbeugen
  10. Kleidung richtig aufbewahren – Aufbewahrungsboxen, Stoffkleiderschränke und Vakuumbeutel im Vergleich

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